|
Schutzkleidung und Ausrüstung |
Bei LIVE FIRE TRAINING haben Sie und unsere Trainer die Möglichkeit,
Schutzkleidung Ausrüstungsgegenstände
ausführlich zu testen.
Bei den Flashover / WGA / GUBAS oder Wärmebildkamera Trainings,
wird die Schutzkleidung unserer Trainer und Teilnehmer maximal beansprucht.
Beim Strahlrohrtraining mit Seitenkriechgang wird die Schutzkleidung gerade im Kniebereich extrem belastet.
Hier wird das beste Material benötigt !!!
Ein Plus ist
Vermindertes Gewicht und erhöhte
Atmungsaktivität !!!
Bei uns Trainieren Sie unter realen
Bedingungen !
Sie haben die Möglichkeit
bei LIVE FIRE TRAINING Feuerwehrschutz Helme und Wärmebildkameras von Bullard zu
testen !!!
Außerdem haben Sie die Möglichkeit S-Gard Schutzkleidung zu testen !!!
Blick in die Anlage

Wärmebildtechnik
Strahlrohrtechniken mit
Seitenkriechgang
Rauchdurchzündung - Flashover
Hinweis
Vieles zum Thema Feuerschutzkleidung
finden Sie aus neutraler Sicht auf
www.atemschutzunfaelle.de
Wir unterstützen diese Seite,
da Ereignisse und Erfahrungen von Feuerwehrleuten
aus der ganzen Welt dokumentiert wurden.
Wir sehen diese Seite als Pflichtlektüre !
Wichtig
Bevor Sie Schutzkleidung kaufen:
Testen Sie unter den Bedingungen, die Sie erwarten !
FEUERWEHRÜBERHOSEN NACH EN469 UND
HUPF
Hier erhalten Sie Informationen über alle Hosenmodelle.
Feuerwehr-Katalog Download
Wozu Überhosen?
Die Fachwelt streitet sich und der Feuerwehrmann im Innenangriff versteht die
Welt nicht mehr...!
Erfahrungen aus vielen Einsätzen und aus unserer Rauchdurchzündungsanlage
beantworten diese Frage kurz und einfach:
Zum Schutz des Trägers vor unvorhersehbaren Ereignissen im
Feuerwehreinsatz!
Wir hüllen uns in dick isolierte Schutzjacken, tragen entsprechend ausgestattete
Stiefel,
kaufen die teuersten Schutzhandschuhe - und tragen einlagige Hosen!!??
Ausreichend ist dies definitiv nicht!
Hier können Sie eine ausführliche, gemeinsame Stellungnahme nachlesen.
Mehrere Feuerwehren und auch wir als Betreiber einer Heissausbildungsstätte
haben uns Gedanken gemacht! ......mehr
Fest steht, dass überall auf der Welt Überhosen im Innenangriff getragen werden,
nur in Deutschland scheint das Feuer anders zu brennen?!
Überhosen sollen nicht den/die Träger veranlassen tiefer in das Gebäude und
damit näher zum Brandherd vorzudringen,
sondern in Extremsituationen den richtigen (überlebenswichtigen!) Schutz
zu bieten. Negativbeispiele gibt es leider schon genug!
Eines fehlt: Man muss auch mit seiner hochisolierenden Schutzkleidung umgehen
können!
Wärmefenster - Hitzeschutzlücke?!
Es wird vereinzelt die Meinung vertreten, dass die Schutzkleidung des
Feuerwehrangehörigen
mit einem „Thermofenster“ versehen werden sollte, damit dieser eine „zu
hohe“ Temperatur rechtzeitig fühlen kann.
Die einfachste Lösung dieses Thermofensters besteht darin, einfach,
statt des wie in der EN 469 geforderten gleichen Schutzes für Ober- und
Unterkörper,
eine entsprechend isolierte Schutzhose wegzulassen.
Dies führt dann oft zu einer Kombination aus einer EN 469 / HUPF-
Schutzjacke und einer schwer entflammbaren,
einlagigen Arbeitshose. Diese Kombination halten wir für praxisfern,
sinnlos und gefährlich.
Praxisfern und sinnlos, weil beim Kriechen – der wohl bevorzugten Gangart im
Innenangriff
in hocherhitzten Brandräumen- sich damit das „Thermofenster“- welches von
der Oberkante der Stiefel bis zum Knie reicht,
am niedrigsten und somit kältesten Punkt des Raumes befindet – am Boden!
Die Information, die der Feuerwehrangehörige daher durch dieses
Thermofenster erhält ist irrelevant:
am Boden ist es verhältnismäßig kalt
– was jedem Feuerwehrangehörigen wohl vorher schon klar ist.
Da die Temperatur am Boden keinen Rückschluss auf die Gefährlichkeit der
Rauchschicht zulässt,
ist diese Information sogar irreführend.
Und ein Wärmedurchschlag beim Bewegen in einer heißen Rauchschicht
oder bei Annäherung an eine Wärmestrahlungsquelle ist unabhängig von der
Dicke der Schutzkleidung
– er kommt garantiert früher oder später.
Hier ist es sinnvoller, diesen Durchschlag, durch die Ausbildung
rechtzeitig erkennen zu können.
Gefährlich, weil dadurch nicht nur das Knie fast direkt Gefahren wie Scherben,
Glut etc.
ausgesetzt wird, sondern auch der gesamte Unterkörper bei einer Beflammung
vermutlich schwer verletzt wird.
Dies wurde auch schon durch entsprechende Unfallhergänge im Einsatz
und bei der Ausbildung belegt (www.atemschutzunfaelle.de).
Während die Schutzjacke 10 Sekunden Beflammung aushält,
beginnt die Hose nach 5 Sekunden zu brennen! Hier sind noch schwerere
Unfälle vorprogrammiert,
da die Haupt-Schutzfunktion der Überjacke von der Hose nicht erfüllt wird,
nämlich dem Träger bei plötzlicher, unvorsehbarer Beflammung eine Flucht
zu ermöglichen.
Illusorisch anzunehmen, dass ein Feuerwehrangehöriger
mit einer brennenden Hose zu irgendwelchen zielgerichteten Tätigkeiten in der
Lage ist.
Vorsichtige Selbstversuche in der RDA haben gezeigt,
dass bei einer kontinuierlichen Wärmebelastung (offene Flammen aus dem
Brandraum)
der verminderte Schutz durch früheres Zurückziehen ausgeglichen werden kann,
bei einer plötzlichen Durchzündung (Rauchdurchzündung) augenblicklich ein
massiver,
schmerzhafter Wärmedurchschlag stattfindet und ernsthafte Verbrennungen
nur durch sofortige Flucht aus der Übungsanlage verhindert werden konnten
– wobei der Proband direkt vor der Fluchttür saß!
Daraus resultiert die unabdingbare Forderung, den Feuerwehrangehörigen
an allen Körperteilen mit dem gleichen Grad an Schutz durch Wärmeisolation
auszustatten.
Es macht keinen Sinn, wenn z.B. die Schutzjacken einer Rauchdurchzündung
10 Sekunden standhält,
aber die Atemschutzmaske nach 5 Sekunden versagt! Daraufhin sind alle
Normungen für Helme,
Schutzkleidung (insbesondere die Schnittstellen zum Kopf und zu den
Händen),
Schutzhandschuhe- und Stiefel, Atemschutzgeräte, Funkgeräte zu überprüfen.
Allerdings muss auch gesagt werden, dass es nicht sinnvoll ist, diesen
Schutz zu übertreiben.
Die jetzige Festlegung für das Isolationsvermögen der EN 469 wird von den
RDA-Ausbildern als ausreichend angesehen.
www.atemschutzunfaelle.de
![]()